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Jerusalem – Auf der Spur des Terrors

«Wer Jerusalem von Israel trennen will, will das jüdische Volk enthaupten.» Yitzhak Schamir, israelicher Politiker von 1955 bis 1992.

Aus verständlichen Gründen, die in der 3000 Jahre langen Geschichte der Juden zu finden sind, erheben die israelischen Juden den alleinigen Anspruch auf die ewige und unteilbare Hauptstadt Jerusalem.

1995 hat der amerikanische Kongress beschlossen Jerusalem, als Hauptstadt Israels anzuerkennen und die amerikanische Botschaft dorthin zu verlegen. Donald Trumps Vorgänger

  • Bill Clinton «Jerusalem ist noch immer die Hauptstadt Israels und muss ungeteilt bleiben»,
  • George W. Bush «Sobald ich im Amt bin, werde ich die amerikanische Botschaft in die Stadt verlegen, die Israel als seine Hauptstadt gewählt hat», und
  • Barack Obama «Jerusalem wird die Hauptstadt Israels bleiben, und sie muss ungeteilt bleiben»,

haben ihre vollmundigen Wahlversprechen nicht umgesetzt. Es waren Lippenbekenntnisse. Donald Trump hingegen, hat sein Wahlversprechen eingelöst und Jerusalem als Hauptstadt anerkannt und die amerikanische Botschaft nach Jerusalem verlegt. Er hat sich nicht von den Drohungen der arabischen Welt beeinflussen lassen und das einzig richtige getan. Es war eine klare und unmissverständliche Absage an die Palästinenser, die mit brutaler Gewalt politische Entscheidungen erzwingen wollen.

Donald Trump hatte nicht vergessen, im Gegensatz zu seinen Vorgängern, welch blutige Vergangenheit die Palästinenser mit sich herumtragen. Mit der Entführung (1968) eines Linienflugzeugs der israelischen El Al durch die der PLO angegliederten «Volksfront zur Befreiung Palästinas» (PFLP), begann der muslimische Terror gegen Israel und in Europa. Es folgten jahrzehntelanger Terror in Form von Selbstmordattentaten, der Ermordung von jüdischen Sportlern an der Olympiade 1972, Flugzeugentführungen und anhaltendem Raketenbeschuss auf Israel, und, man mag es kaum glauben, es folgten politische Anerkennung und finanzielle Unterstützung in Milliardenhöhe aus den USA, Europa und dort vor allem aus Deutschland, für den islamischen Terror gegen Israel. Der derzeitige Angriff auf Israel wird auch mit unserem Geld finanziert. Trump stellte sofort und ohne Wenn und Aber, die Hilfszahlungen an die palästinensische Autonomiebehörde ein. Trumps mutiges und weitsichtiges Handeln, sorgte für klare und eindeutige Verhältnisse. Die Nominierung Jo Bidens, gab den Palästinenser zusätzlichen Antrieb ihren  «Befreiungskampf» zu forcieren.

Mit brachialer Gewalt bombten sich die Helden des muslimischen Palästinas ins Bewusstsein der Weltöffentlichkeit. Statt einer Uniform trugen sie Bombengürtel, statt gegen Soldaten zu kämpfen, töteten sie Hotelgäste, sprengten Schulkinder in die Luft, zerstückelten Bräute und Ärzte, und verletzten Hunderte. Seitdem werden die Palästinenser von westlichen Staaten mit Geld, Anerkennung und Mitgefühl überhäuft“. Von David Klein, Baseler Zeitung, 2017

In Schweden wird eine Synagoge mit Brandbomben angegriffen, in Holland ein jüdisches Restaurant unter Allahu-akbar Rufen, in Schutt und Asche gelegt, und in  Deutschland, dass den Holocaust begangen hat, stehen pro-palästinensische Demonstranten vor dem Brandenburger Tor, verbrennen Israel Flaggen und skandieren «Tod den Israelis».

Donald Trump hat sich nicht durch die Fatah, PLO, Hamas oder Hisbollah vorführen lassen, geschweige denn vom Iran.

Ja, es gab einmal ein arabisches Ost-Jerusalem, 19 Jahre lang. 1948 griffen die Jordanier Israel an und annektierten völkerrechtswidrig einen Teil von Jerusalem. Den Juden wurde es verboten an der Klagemauer zu beten, und ihnen wurde der Zugang zu den 3000 Jahre alten Begräbnisstätten auf dem Ölberg verweigert. Die Jordanier zerstörten jüdische Stätten, Synagogen, Schulen und Friedhöfe.

Der jordanische Kommandant Abdullah el Tell erklärte «Zum ersten Mal seit 1000 Jahren verbleibt kein einziger Jude im jüdischen Viertel. Kein einziges Gebäude bleibt intakt. Das macht eine Rückkehr der Juden unmöglich.»

Im Sechstagekrieg (1967) holten sich unter Moshe Dayan die Israelis ganz Jerusalem zurück, und die UNO hat nicht ein Wort zur völkerrechtswidrigen jordanische Besatzung, den rassistischen Apartheids-Gesetzen, die Ost-Jerusalem «judenrein» machen sollten, den Bruch des Waffenstillstandsabkommens oder die kulturelle Verwüstung durch die Araber verloren. Auf welcher Seite steht der Westen eigentlich?

„Von allen Staaten, die im letzten Jahrhundert gegründet wurden, ist keiner rechtlich so legitimiert wie Israel. Anwälte waren die Hebammen bei Israels Geburt beziehungsweise Wiedergeburt, denn ein unabhängiger jüdischer Staat existierte bereits zwei Mal in der Region: 1000–586 und 538–63 vor Christus. Die Balfour-Deklaration (1917), die San-Remo-Konferenz (1920), das Völkerbundmandat für Palästina (1922), das anglo-amerikanische Abkommen zu Palästina (1924) und der UNO-Teilungsplan (1947) waren die legalen Schritte, die zur Staatsgründung (1948) und zu Israels Aufnahme in die UNO (1949) führten“, von David Klein, Baseler Zeitung, 2017.

Tunesien – Entzaubert – 1.0 Arafat

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Airport Frankfurt. In zwei Stunden bin ich am Meer. 24°Grad und Sonnenschein. Im Januar ist Tunis am schönsten. Frühlingshafte Temperaturen, leere Strände und Hotelanlagen, keine dröhnenden Ghettoblaster, kein Kampf am Büfett. Die Karawane der Vergnügungssüchtigen hat sich, einer Fata Morgana gleich, in Luft aufgelöst. Die geschundene Natur hat nun Zeit zu regenerieren und die Einheimischen atmen wieder die reine Luft Allahs. Der Atem der Ungläubigen wurde vom Winde verweht. Die moslemische Umma bewegt sich nun wieder ungestört im Gleichklang mit der Scharia und die eindringliche Stimme des Muezzin aus den Lautsprechern auf den Minaretten mahnt und droht den Weg zum Paradies nicht zu verlassen.

Zwei Stunden später landete die Condor der Deutschen Lufthansa auf dem Flughafen Aéroport International de Tunis-Carthage. Langsam rollte die Condor über das Rollfeld, vorbei an der Air Palestine, die von der tunesischen Armee gesichert wurde. Der palästinensische Staatschef Jassir Arafat, ein Volksheld in der arabischen Welt, kehrte in das von ihm nach dem Libanon Feldzug 1982 gegründete Hauptquartier der PLO in Tunis zurück. Der palästinensische „Freiheitskämpfer“ Arafat, ein Terrorist, Guerillakämpfer, Politiker und Staatsmann, rief 1957 in Kuwait zusammen mit Abu Dschihad die al-Fatah ins Leben. In der UN-Vollversammlung am 13. November 1974, erschien er in Militäruniform und umgeschnallter Pistole im Plenarsaal, was bei der UN ein absolutes Tabu galt. Er vermied es Israel, als einen Staat zu bezeichnen, stellte aber den Zionismus als imperialistische, kolonialistische und rassistische Ideologie dar. Der 1929 in Kairo geborene Friedensnobelpreisträger verstarb 2004 in Clarmante in Frankreich. Sein hinterlassenes Vermögen betrug nach Schätzungen acht Millionen U.S. Dollar. Das Geld stammt aus Fördermitteln der Europäischen Union, zum Aufbau der palästinensischen Autonomie Behörde.

Die Condor stand in der Warteschleife. Im Anflug war die Royal Jordanien. Die Privat Maschine des Königs Abdullah dem II bin al-Hussein. 1933 heiratete Abdullah die Palästinenserin Rania al- Yasin. Er gilt als direkter Nachkomme des Propheten Mohammeds.

Die Lobgesänge der Tunesier wurden lauter. Gesang und Bewegung, alles vibrierte im Gleichklang. Die wenigen deutschen Passagiere, Sextouristinnen, Homosexuelle und Geschäftsleute, konnten die emotionalen Ausbrüche der Tunesier nicht richtig deuten. Die Nicht- Muslime waren wie Fremdkörper und standen im Weg. Mit einem unterkühlten Lächeln versuchten sie Verständnis und Zustimmung zu signalisieren. Für ein paar Momente unsichtbar machen, wünschte sich wohl jeder.

Beim Auschecken bekam mein jungfräulicher Pass seinen ersten arabischen Eintrag: „4. Januar 1989“, umrahmt von arabischen Schriftzeichen. Die Ankunftshalle war zum Bersten mit Tunesiern gefüllt. Man erwartete die Brüder und Söhne, die es schon geschafft hatten nach Europa zukommen.


Das Tor zu einer anderen Welt hatte sich geöffnet. Die Welt dahinter war anders. Monolithisch, verschleiert, eindimensional, totalitär, rassistisch, hyperaktiv und archaisch-modern zielorientiert. Ich betrat eine Welt, von der ich niemals zuvor auch nur ahnte, dass sie tatsächlich existiert.

(die Geschichte geht noch weiter)