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„Operation Cyclone“

Auf der Suche nach mehr Fakten und Wahrheit bin ich auf die „Operation Cyclone“  gestoßen, die ursächlich für das Afghanistan-Desaster in Betracht gezogen werden muss. Die Operation Cyclone war der Tarnname für eine Unternehmung des US-amerikanischen Auslandsgeheimdienstes CIA, die ab Sommer 1979 in enger Zusammenarbeit mit dem pakistanischen Geheimdienst ISI, die Bewaffnung, Ausbildung und Finanzierung der afghanischen Widerstandskämpfer (Mudschahedin) zum Gegenstand hatte. Sie ist eine der teuersten Operationen zur Finanzierung und Entwicklung (Nation Building) eines Landes der Dritten Welt. Um Afghanistan heute besser verstehen zu können, muss man wissen, dass mit der „Operation Cyclone“ der Unfug in Afghanistan erst begonnen hat.

Das linke Amerika hat in Afghanistan die größte Niederlage in der Geschichte der USA erlebt. Der Islam wird durch Bidens Unvernunft nicht nur in den USA stärker werden, sondern auch in Deutschland und Europa weiter expandieren.

Das linke Amerika, das sind die Mächtigen, denen die Medien gehören, und es sind diejenigen, die Amerika und die westliche Welt in den letzten Jahrzehnten belogen haben. Es gab mal eine Zeit, da waren der tiefe linke Staat und die Taliban ziemlich dicke Freunde.

Um die Ursprünge und Hintergründe der historischen Niederlage besser verstehen zu können, müssen wir einen Moment lang in die Vergangenheit schauen.

Die Flitterwochen zwischen den Taliban und dem tiefen Staat

Wir müssen bis zum Dezember 1979 zurückschauen. In jenem Jahr wurde Afghanistan von der PDPD regiert, was für die Demokratische Volkspartei Afghanistans steht. Die PDPD war von der marxistischen Ideologie inspiriert und vertrat eine extrem antireligiöse Haltung. Diese Politik sorgte natürlich für Unmut in einem Land, in dem der größte Teil der Bevölkerung dem Islam untertan ist (und das mit aller Inbrunst). Das marxistische Regime befürchtete, von den islamischen Kämpfern gestürzt zu werden, und rief daher die UdSSR zu Hilfe, die die PDPD unterstützte. Dies war der Moment, in dem die legendären Mudschaheddin geboren wurden, die Kämpfer, die schworen, Afghanistan von der sowjetischen Invasion  zu befreien.

Zu dieser Zeit war Washington der engste Verbündete der islamischen Kämpfer. Diese Mudschaheddin-Gruppen wurden von der CIA mit riesigen Geldsummen überschwemmt. Die CIA konzipierte die „Operation Cyclone„,  eine der teuersten Operationen zur Finanzierung und Entwicklung eines Landes der Dritten Welt in der Geschichte der USA. Einer der Nutznießer dieser Finanzierung war der junge Osama bin Laden, ein saudischer Prinz, der bereits von der Freundschaft der Saudis mit dem amerikanischen tiefen Staat enttäuscht war. Allerdings wurde Bin Laden in dieser Zeit von Washington keineswegs als „Feind“ betrachtet. Im Gegenteil, der damalige Leiter der CIA-Station in Islamabad, Milton Bearde überschüttete ihn mit Lob und Bewunderung.

Der Mann, der in den folgenden Jahren vom tiefen Staat und den US-Medien als „Fürst des Terrors“ bezeichnet wurde, ist also eine Schöpfung des tiefen linken Staates selbst.

Die Taliban werden zu den schlimmsten Feinden des tiefen Staates

Die „Freundschaft“ zwischen den Taliban und Washington ging zu Ende, als Mullah Omar seine Mitstreiter bei der Machtübernahme in Afghanistan 1996 anführte. Die Freunde von gestern haben sich in „Feinde“ verwandelt. Der Grund für diesen plötzlichen Sinneswandel Washingtons ist in der Natur der Taliban selbst zu suchen. Damals waren die Taliban eine sehr radikale Gruppe, die eine sehr strenge und extreme Version des islamischen Rechts, der Scharia praktizierte.

Gleichzeitig hatten die Taliban Prinzipen. Sie waren nicht käuflich. Sie konnten sich nicht vorstellen und akzeptierten nicht, dass ihr Land als Basis für den illegalen Handel ausländischer Länder oder internationaler Konzerne genutzt werden sollte, und nebenbei auch noch die westliche Lebensart und Ideologie in unser Land zu exportieren.

Aus diesem Grund ordneten sie die Vernichtung des Schlafmohns an. Wir sollten bedenken, dass Opium auch für die Raffinierung von Heroin unerlässlich ist. Die Mainstream-Medien waren damals schockiert, weil die Taliban bewiesen, dass der Drogenschmuggel ausgemerzt werden kann, wenn eine Regierung den Willen hat, dieses Ziel zu erreichen. Die islamische Gruppe setzte die größte erfolgreiche Drogenkriegskampagne aller Zeiten durch.

Der tiefe Staat war wütend, weil die Taliban den riesigen Interessen rund um die Drogenindustrie schadeten. Der Drogenschmuggel generiert eine enorme Geldflut, und dieses Geld landet häufig in den Finanzzentren New York und London, wo es dann gewaschen und für legale Aktivitäten verwendet wird.

Die Taliban trotzten der Macht der internationalen Finanzwelt. Daher sollte es uns nicht überraschen, wenn sie ganz oben auf der schwarzen Liste des tiefen Staates so plötzlich wieder standen. Der Grund war nicht, weil sie Frauen schlecht behandeln oder weil sie das islamische Recht radikal durchsetzten, nein (das wird uns zwar immer erzählt), sondern der Grund war schlicht und einfach, wie sollte es auch anders sein, das ausbleibende Geld aus dem Drogenhandel. Andererseits frage ich mich an dieser Stelle natürlich, wenn die Taliban im großen Stil Drogen vernichtet haben, dann fehlt doch den Taliban die zweitwichtigste Einnahmequelle. Das passt nicht zusammen. Die werden sich doch nicht selber den Geldhahn abdrehen, oder? Hat jemand eine gute Erklärung?

Saudi-Arabien hat eine noch radikalere Version des Islams, den sogenannten Wahhabismus, in dem die Scharia sehr streng durchgesetzt wird. Die westliche Welt hatte dazu jedoch nichts zu sagen. Saudi-Arabien ist ein enger Verbündeter der NATO, der EU und sogar Israels. Nach ihrem erfolgreichen! Krieg gegen die Drogen, ließen die Taliban nicht einmal den Bau der UNOCAL- Pipeline zu, woraufhin der tiefe Staat seine Entscheidung traf.

Die Taliban mussten gestürzt werden. Diese Entscheidung wurde vor den Anschlägen vom 11. September getroffen. George W. Bush forderte Afghanistan auf, bin Laden an die Vereinigten Staaten auszuliefern.

Mullah Omar hatte keine Einwände, aber er bestand auf einer einzigen Bedingung. Er verlangte von der Bush-Regierung, dass sie ihm Beweise für bin Ladens Beteiligung an den Anschlägen vorlegt. Washington hat aber (bis heute) keine Beweise vorgelegt, und begann mit der Besetzung Afghanistan. Ich denke schon, dass der ausführende Bauleiter Bin Laden war, ob er aber auch wusste, dass er viele Saudis mit den Anschlägen reich machte, Amerikaner möglicherweise auch, wissen wir nicht. Als ich im Maghreb lebte, waren an vielen Wänden Graffitis zu sehen, die den Angriff auf das World Trade Center darstellten, und das waren einige Jahre vor nine/eleven. Ich konnte mir damals darauf keinen Reim machen, aber ich musste auch dort alles hinterfragen, und bekam in den meisten Fällen die Antwort „das wird passieren, wir wissen nur noch nicht wann“. Achtung, wenn die Untertanen schon von einem Anschlag in den USA wussten, warum wussten dann die Geheimdienste der Welt nicht Bescheid?  Oder wussten sie es, aber sie haben nichts gesagt, aus welchen Gründen auch immer. Da lässt sich nur spekulieren, war es wieder mal das liebe Geld, was die Geheimdienste verstummen ließ?

Doch dann kam Trump

und durchkreuzte die Pläne des tiefen Staates. Es geschah etwas Unvorhergesehenes. Zum ersten Mal nach vielen Jahrzehnten zog mit Donald Trump ein Präsident ins Weiße Haus ein, der nicht von den mächtigen globalistischen Kreisen wie dem CFR unterstützt wurde.

Zum ersten Mal wurde jemand gewählt, der als Feind des tiefen Staates galt. Trump hatte geschworen, tiefen Staat und das Establishment trocken zu legen.

Eine seiner ersten Amtshandlungen war seine Vorstellung eines Truppenabzugs von der bisherigen Politik zu trennen. Für ihn waren die Kriege im Nahen und Mittleren Osten „dumme Kriege“, womit er wieder einmal recht behalten sollte. Sie kosten nur Unsummen an Geld, bringen überflüssiges Elend und Tod, und sind reine Zeitverschwendung. Was verstehen die Trump-Gegner daran nicht? Müsste doch in ihrem Sinne sein.

Die neue Situation war für das Establishment nicht mehr länger hinnehmbar. Ein Donald der nicht mitspielt. Unglaublich. Das Establishment traf die nächste Entscheidung Donald Trump zu stürzen. Es dauerte nur 19 Minuten nach der Amtseinführung Trumps, bis das erste Amtsenthebungsverfahren gegen Trump eingeleitet wurde. Wie wir heute wissen, hat weder das Amtsenthebungsverfahren, noch die vielen anderen hässlichen Attacken zu nichts geführt und eine Wiederwahl Trumps war nach allen Umfragen schon seit Beginn seiner Amtszeit sicher. Die Amerikaner standen an der Seite Trumps.  

Das wussten auch die wichtigsten US-Konzerne, die von der Rothschild-Familie geleitet werden, und haben in Kooperation mit dem tiefen Staat und den Medien den größten Wahlbetrug für 2020 vorbereitet und durchgeführt.

In einem Artikel bestätigte das Time Magazine diesen subversiven Plan und nannte ihn einen Triumph der Demokratie. Der Artikel mit dem Titel „The Secret History of the Shadow Campaign That Saved the Election“ wurde am 4. Februar 2021 veröffentlicht. In dem Artikel, der Tausende von Wörtern umfasst, wird beschrieben, wie eine lose verbundene überparteiliche Koalition zusammenarbeitet, um Donald Trumps „Absichten, die Demokratie zu untergraben, zu vereiteln“. Er bestätigt also eine Zusammenarbeit der Mächtigen um Trump loszuwerden, mit allen Mitteln, auch Wahlbetrug.

Die manipulierte Wahl, war erfolgreich und Joe Biden, der Kandidat der Demokraten und des tiefen Staates, zog ins Weiße Haus ein. Doch in den letzten acht Monaten sind Dinge geschehen, die nicht hätten geschehen sollen. Joe Biden hat Trumps Außenpolitik nicht rückgängig gemacht. Im Gegenteil, er hat sie sogar noch verstärkt. Biden hat die Sanktionen gegen China verschärft, die Sanktionen gegen Russland, wegen des Baus der North-Stream-2-Pipeline aufgehoben, und den Abzug der USA aus Afghanistan abgeschlossen. Arbeitet er  also gegen die Interessen der Mächtigen?

Biden nahm China ins Visier, das Land, das von der NWO als Modell für die ganze Welt betrachtet wird, und baute die Spannungen mit Russland ab, dem Land, das in den letzten zwölf Jahren ein solides Bollwerk gegen den Globalismus war.

Die Financial Times erkannte, dass etwas nicht stimmte, und dass Biden nicht so reagierte wie er sollte. In seinem Artikel mit der Überschrift „Joe Bidens Glaubwürdigkeit, wurde in Afghanistan zerfetzt“ schrieb Gideon Rachman diese Worte.

„Es stimmt, dass Trump den USA den Weg aus Afghanistan geebnet und die wahnhaften Friedensgespräche mit den Taliban begonnen hat, die zu nichts geführt haben. Aber anstatt den Truppenabzug rückgängig zu machen, hat Biden ihn beschleunigt.“ (Achtung Trump-Gegner). Mehreren militärischen Quellen zufolge [die ich nicht kenne] unterzeichnete Trump vor seiner Abreise aus Washington DC, den Insurrection Act und übertrug die Macht vorübergehend auf das Militär, um die illegale Wahl Bidens auch im Nachhinein noch auflösen zu können.

Hat Trump einen Deal mit den Taliban gemacht?

Trump weiß genau, dass es in Kabul kein Chaos gibt. Er weiß, dass das Evakuierungschaos zu einem großen Teil Medienmanipulation ist. Was viele Analysten übersehen, ist die Tatsache, dass Trump wahrscheinlich einen Deal mit den Taliban abgeschlossen hat. Trump selbst hat im vergangenen Jahr angekündigt, dass er mit ihnen reden werde.

Achten Sie auf seine Worte.

„Ich werde mich in nicht allzu ferner Zukunft [er meint bestimmt nach Biden] persönlich mit den Taliban-Führern treffen. Und ich hoffe sehr, dass sie das tun werden, was sie versprechen, zu tun. Sie sollen Terroristen töten. Sie werden einige sehr böse Menschen töten. Sie werden diesen Kampf fortsetzen.“

  • Trumps ursprüngliches Ziel war es, die USA aus Afghanistan abzuziehen und das Land von der amerikanischen Besatzung zu erlösen.
  • Das ursprüngliche Ziel der Taliban war es, die ausländische Besetzung ihres Landes zu beenden und Afghanistan nicht länger als Basis für den internationalen Drogenschmuggel zu nutzen.
  • Beide Parteien haben ihre Ziele erreicht.

Trump wusste von Chinas Plänen in Bezug auf Afghanistan, und es ist sehr wahrscheinlich, dass er die Taliban gebeten hat, Pekings expansionistischen Handelszielen entgegenzuwirken. Er wusste, dass China seit Jahren plant, Afghanistan einen Anschluss an die Belt and Road Initiative    anzubieten.

Wie viele wissen, handelt es sich bei der Initiative um eine Schuldenfalle, die dazu gedacht ist, die angeschlossenen Länder mit nicht rückzahlbaren Krediten zu überschwemmen. Wenn das Land bankrott geht, würde China die  Schlüsselinfrastrukturen Afghanistans übernehmen.

Trump hat wahrscheinlich all diese verschiedenen Szenarien in seinen Verhandlungen mit den Taliban in Betracht gezogen. Die Amerikaner wissen das, und wenden sich zunehmend von Joe Biden ab.

Zusammengefasst wissen wir nun, dass die „Operation Cyclone“ (Nation building) schiefgelaufen ist, viel Geld gekostet hat, und die USA heute, bzw. das Establishment ziemlich dumm dastehen lässt. Weiter wissen wir, dass Donald Trump der einzige Gegner des Establishments ist, der den Kampf gegen die Lüge aufgenommen hat, und wir wissen, dass die Mächtigen alles daran setzen werden, um Trump zu verhindern. Ihre Plattformen werden uns weiter belügen, ihre Medien werden weiter hetzen, und wir sind diejenigen, die geradezu die Pflicht haben, dieses Unrecht anzuprangern, solange es noch geht!

There is a new kid in town

A new beautiful girl arrived in my digital home, my girlfriend from Tennessee. Welcome. I like her very much.

The cheriewhite.blog Member of Trumps-Army, like me.

Mehr von Cesare Sacchetti, aus dem Blog „Das Nadelöhr“:

Time

Dänemarks undurchsichtiger Integrationsminister: Mattias Tesfaye (Soz.).

„Grenzzäune gegen Geflüchtete müssen fester Bestandteil der dänischen und europäischen Einwanderungspolitik sein.“ Da kann man dem dänischen Minister für auswärtige Angelegenheiten und Integration, Mattias Tesfaye (Soz.), nur recht geben, zumindest im ersten Moment.

Die Situation an den Ländergrenzen und im Inneren der Aufnahme-willigen-Länder, verschärft sich zunehmend, zumal auch keine Ende absehbar ist, und alleine schon die hohe Anzahl der Einreisenden die einzelnen Nationen überfordert. Von den utopischen Kosten, die niemand mehr bezahlen kann, und den vielen neuen Problemen, die durch Einwanderung entstehen, ganz zu schweigen…..

„Auch in Zukunft wird Dänemark seinen Beitrag zur Errichtung physischer Barrieren gegen Geflüchtete in ganz Europa fortsetzen“, das sagt zumindest Mattias Tesfaye (Soz.) in Interviews mit „Berlingske“ und „Jyllands-Posten“ .

Ich hatte mich schon gefreut, und mich in meiner Überzeugung bestätigt gefühlt, als ich jedoch beim Weiterlesen der Artikel im „Nordschleswiger“ feststellten musste, dass der Sozialist Herr Mattias  Tesfaye, nicht so ganz bei der Sache ist.

Dänisches Verkehrszeichen

Die Regierung Dänemarks nämlich,  hatte Anfang September dieses Jahres beschlossen, 15 Kilometer Stacheldrahtzaun an Litauen zu verkaufen, um die litauische Grenze gegen eine stark steigende Zahl von Einwanderern abzuriegeln.

Tatsächlich aber ist das „ein Tropfen auf dem heißen Stein“. Die litauisch-weißussische Grenze ist 679 km lang. Es ist eine internationale Grenze zwischen dem NATO– und EU-Mitglied Litauen und Weißrussland (GUS- und OVKS-Mitglied). Sie gehört somit zu den Außengrenzen der Europäischen Union . Seit 2004 ist die Grenze die Außengrenze der Europäischen Union und seit 2007 des Schengen-Raums.

Es geht aber noch weiter: In einem Schreiben an den Europaausschuss des Europäischen Parlaments erklärte Minister Tesfaye, dass der „Verkauf im Licht des allgemeinen Wunsches der Regierung, die Außengrenzen der EU zu stärken und den Zustrom nach Dänemark zu begrenzen“, zu sehen sei.

Wie bitte, 15 km Stacheldrahtzaun, kann selbst ich mir leisten, und die EU will garantiert nicht wissen, dass die Dänen 15 km Stacheldrahtzaun verkauft haben. Liebe Dänen, da fehlen noch 664 km Stacheldrahtzaun. War’s denn wenigstens Nato-Stacheldraht?

Auf die Frage, ob ein Beitrag zu den Außengrenzen Europas in Form von harten Barrieren ebenso fester Bestandteil der Flüchtlingspolitik sein sollte wie die Frage der Rückführung und Verteilung, antwortet der Minister mit „Ja“.

 „Ich glaube auch, dass wir zur Sicherung der Außengrenze gesamteuropäische Mittel einsetzen müssen, weil wir das als gemeinsame Aufgabe betrachten sollten. Es sollte uns nicht zu schmutzig sein, gemeinsame Mittel dafür auszugeben. Wir stimmen darin nicht mit der Europäischen Kommission überein, aber wir sind in einem immer besseren Dialog mit mehreren EU-Ländern darüber“, so der Minister.

Am 12. August wurde in Kopenhagen beschlossen, Afghanen nicht mehr abzuschieben. Das teilte das Ministerium für Ausländer und Integration der Presse mit. Außenminister Jeppe Kofod (Soz.) und Verteidigungsministerin Trine Bramsen (Soz.) haben eine neue politische Vereinbarung präsentiert, die lokal angestellten Afghanen eine Evakuierung nach Dänemark mit anschließendem zweijährigen Aufenthaltsstatus ermöglicht.

Mit dieser Entscheidung könnte man sich noch anfreunden, aber wenn man dann lesen muss, dass die afghanische Regierung, also die Taliban, deren Führung vom FBI gesucht wird, den Dänen verboten hat, Afghanen in ihr Mutterland abzuschieben, weil die Gesuchten einen Aufnahmestopp für zurückgewiesene Flüchtlinge verhängt haben, dann muss man wirklich fragen, wer hier wen an der Nase herumführt. Die Afghanen die Dänen und Europäer, oder der Sozialist Tesfaye, die dänischen und europäischen Bürger.  Er ist übrigens der Sohn eines  äthiopischen Vaters, dass aber nur am Rande. 

Wie wäre es denn mal damit liebe Dänen, verhängt doch mal einen Einreisestopp für illegale Migranten. Kein Migrant wird sich an ihren Einreisestopp daran halten.

Pete Hegseth (R): „Dschihadisten glauben, dass sie den Westen belügen können“.

Pete Hegseth sagte am Donnerstag in der Sendung „The Story“, dass die Vereinigten Staaten einen „Pakt mit dem Teufel“ geschlossen haben, als sie den Taliban die Übernahme Afghanistans erlaubten, und wies darauf hin, dass die derzeitigen Regierungsführer des Landes ehemalige Gefangene waren, und in Guantanamo gesessen haben. Hegseth sagte, der Tod von 13 US-Soldaten in Afghanistan sei das Ergebnis dieses „Deals mit dem Teufel“.

Pete Hegseth, Republikaner

Pete Brian Hegseth (41) ist ein amerikanischer Fernsehmoderator und Autor. Er war Offizier bei der Army National Guard und ehemaliger Geschäftsführer der politischen Interessengruppen Vets For Freedom und Concerned Veterans for America. Im Jahr 2016 trat er als starker Befürworter der Präsidentschaftskandidatur von Donald Trump auf und diente Trump während dessen gesamter Präsidentschaft als gelegentlicher Berater. Er hat 7 Kinder und in Harvard und der Princenton Universität studiert.

Wir befinden uns an diesem Punkt, weil wir einen Pakt mit dem Teufel geschlossen haben. Machen Sie keinen Fehler, das Haqqani-Netzwerk ist der Teufel. Das Haqqani-Netzwerk ist ein Flügel von Al-Qaida. Der Mann, den Trey Yingst interviewt hat, ist der Bruder von Siraj Haqqani. Das FBI hat auf ihn ein Kopfgeld von 10 Millionen Dollar ausgesetzt. Er sitzt im Kabinett der Taliban und kontrolliert das Innenministerium, d. h. die Polizei und die Geheimdienste. Er ist für den Kampf gegen den Terrorismus zuständig. Überlegen Sie mal, wie paradox das ist.

Es gibt eine Sache, die ich über Dschihadisten weiß. Sie glauben, dass sie die Ungläubigen, den Westen, nach Belieben anlügen können, um ihre Ansichten durchzusetzen. Genau das erleben wir gerade bei dieser Charmeoffensive, dieser PR-Offensive, die die Taliban, Haqqani und Al-Qaida gemeinsam durchführen. Sie versuchen so zu tun, als ob dieser Staat wie jeder andere Nationalstaat wäre und wir ihm vertrauen könnten. Andere Länder sollten ihre Botschaften einrichten, und alles wird gut sein.

Wir alle wissen, dass diese Lügen von den Dschihadisten aus islamischer Sicht gerechtfertigt sind. Sie benötigen Geld. Sie haben mit einer schwachen Biden-Regierung ein Geschäft gemacht, von dem sie glauben, dass er ihnen alles gibt, was sie wollen.

Quellen: FoxNews und die Links

Der Kreml und die Taliban

Am 8. Juli kam eine hochrangige Taliban-Delegation nach Moskau und führte Gespräche mit Zamir Kabulov, einem ehemaligen Botschafter in Kabul, dem Sondergesandten des Kremls für Afghanistan und Abteilungsleiter im Außenministerium. Offenbar hofften die Taliban-Vertreter, den russischen Außenminister Sergej Lawrow zu treffen, doch dazu kam es nicht. Der Besuch hatte einen ausgesprochen absurden Beigeschmack, da die Taliban seit 2003 offiziell als „in Russland verbotene terroristische Organisation“ bezeichnet werden. [3]

Die sowjetische Invasion 1979-1989 und der anschließende Bürgerkrieg töteten mehr als zwei Millionen Afghanen, machten viele weitere zu Flüchtlingen und verwandelten das Land in einen Zufluchtsort für Al-Qaida und ein Schlachtfeld für den längsten bewaffneten Konflikt der USA.

„Es sind vernünftige Leute“, sagte Außenminister Sergej Lawrow am 23. Juli 2021.

„Sie haben klar und deutlich erklärt, dass sie nicht vorhaben, Probleme für die zentralasiatischen Nachbarn Afghanistans zu schaffen, dass sie den IS kompromisslos bekämpfen werden und dass sie bereit sind, mit anderen Afghanen über die politische Struktur ihres Landes zu diskutieren, da ihnen früher vorgeworfen wurde, ein islamisches Emirat auf der Grundlage der Scharia schaffen zu wollen“, sagte er.

Solche Gespräche fanden seit 2017 in Moskau statt, und bei zahlreichen Friedensgesprächen in Katar trafen Taliban-Vertreter auf russische Diplomaten.

„Es gibt kein Ziel, die Taliban zu legalisieren, aber ja, es gibt ein Ziel, mit ihnen zu sprechen, um bestimmte Vereinbarungen, Abkommen und Einschränkungen in Afghanistan und den angrenzenden Ländern zu erreichen. Der Ansatz ist rein pragmatisch“, erklärte der in Moskau ansässige Analyst Aleksey Mukhin gegenüber Al Jazeera. [1]

Im Jahr 2000, als die Taliban zwei Drittel Afghanistans kontrollierte, erkannte sie die Unabhängigkeit Tschetscheniens an, gestattete tschetschenischen Separatisten die Ausbildung auf ihrem Territorium und rief den „Jihad“ gegen Russland aus.

Der Kreml verbietet die Taliban noch immer als „terroristische Organisation“. Russische Gerichte haben sechs Anhänger zu Haftstrafen verurteilt.

„Der Zeitpunkt für die Anerkennung der Taliban als legitime Autorität Afghanistans sei noch nicht gekommen“, sagte der russische Gesandte des Präsidenten für Afghanistan.

„Im Moment sei Moskau bereit, mit einer künftigen Übergangsregierung zusammenzuarbeiten“, sagte Zamir Kabulow der staatlichen russischen Nachrichtenagentur RIA.

„Russland sei nicht besorgt über die Lage in Afghanistan, da es sowohl mit den Taliban als auch mit der afghanischen Regierung gute Beziehungen pflege“, so Kabulow.

Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 auf die USA, gestattete der russische Präsident Wladimir Putin, der damals eine engere Bindung an den Westen anstrebte, der von den USA angeführten Koalition die Nutzung des russischen Luftraums und billigte stillschweigend die Stationierung von US- und NATO-Truppen im ehemaligen sowjetischen Usbekistan und Kirgisistan.

Doch dann warf Moskau Washington und der NATO vor, die Augen vor dem sprunghaft ansteigenden Mohnanbau und der Produktion von Heroin zu verschließen, das über Zentralasien nach Norden geschmuggelt wurde – und Russland zum weltweit größten Opiatkonsumenten machte.

„Auch wenn Russlands Versuche, den Dialog mit den Taliban fortzusetzen, ziemlich logisch sind, hat Russland keine Vorstellung davon, was es in Afghanistan nach dem Abzug der NATO sehen will, wie es mit Afghanistan interagieren will und was es überhaupt will„, sagte Pavel Luzin, ein in Russland ansässiger Verteidigungsanalyst der Jamestown Foundation, einer Denkfabrik in Washington, DC, gegenüber Al Jazeera. [1]

Das Afghanistan von 1996 und 2001 ist nicht mehr zu vergleichen mit heute. Die Bevölkerung hat sich fast verdoppelt, und ist auf 38 Millionen angestiegen. Die Taliban suchen nun die Unterstützung der afghanischen Bevölkerung und die Nähe zu den Usbeken und Tadschiken.

„Das Einzige, was Moskau mit Sicherheit anstrebt, ist die dominierende Militärmacht in Zentralasien zu sein, die ihre ‚Dienste‘ als Verteidiger der regionalen Herrscher vor der mythischen afghanischen Bedrohung verkauft“, erklärte Pavel Luzin. [2]

Das ehemals sowjetische Zentralasien ist eine Region mit 74 Millionen Einwohnern, in der Peking sein wirtschaftliches Gewicht ausbaut, Russland jedoch in Bezug auf militärische Präsenz und Soft Power die Oberhand behält.

Lawrow erklärte auf einer regionalen Konferenz in Taschkent, der Hauptstadt Usbekistans:

„Jeder versteht, dass die Mission [des Westens] gescheitert ist. Es besteht die reale Gefahr, dass die Instabilität auf die Nachbarländer übergreift“.

Ein im Exil lebender Oppositionsführer sagte: „Der von den Taliban geführte Staat könnte Usbekistan destabilisieren“.

„Es gibt eine alarmierende Zunahme von radikal gesinnten Jugendlichen, die von der Regierung gefördert werden. Gepaart mit zunehmender Korruption, einer schwachen säkularen Zivilgesellschaft, ungebildeten Jugendlichen und allgegenwärtiger Gesetzlosigkeit entsteht eine explosive Mischung, die nur einen Funken braucht“, sagte Nigara Khidouytova, die eine Oppositionspartei führte, aber jetzt im US-Exil lebt, gegenüber Al Jazeera. [1]

Tausende von IS-Kämpfern haben im Norden Afghanistans Zuflucht gefunden, darunter auch Menschen aus Zentralasien. Sie wollen sich vielleicht nach Hause kämpfen, aber ihr unmittelbares Ziel ist das Überleben und möglicherweise der Widerstand gegen die Taliban.

Nach dem sich der ehemalige Präsident Ashraf Ghani aus dem Staub gemacht hat, höchstwahrscheinlich mit ein paar Millionen Euro Entwicklungshilfe aus Deutschland und der EU, was aber noch nicht bewiesen ist, bildeten der ehemalige Präsident Hamid Karzai, der sich die Taschen ebenfalls mit unserem Geld vollgestopft hat,  der altgediente Politiker Gulbuddin Hekmatyar und der oberste Friedensvermittler Abdullah Abdullah einen Rat, der eine reibungslose Machtübergabe gewährleisten soll.

Quellen:

[1] Al Jazeera 

[2]AAWorld:

[3]The Jamestown Foundation:

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Taliban – Warnung an die Türkei

Der türkische Präsident Premierminister Recep Tayyip Erdogan  hat letzte Woche öffentlich die Idee geäußert, dass Ungarn, die Türkei und Pakistan nach dem Abzug der NATO gemeinsam den Schutz des internationalen Flughafens von Kabul übernehmen könnten.

Die Taliban würden eine türkische Präsenz jedoch nicht begrüßen und warnten Präsident Erdoğan davor, mit der Einrichtung einer weiteren Mission in Afghanistan einen „großen Fehler“ zu begehen.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan traf sich am Mittwoch zu einem seltenen Treffen mit einem hochrangigen Vertreter der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), nachdem es jahrelang Spannungen zwischen den beiden regionalen Rivalen gegeben hatte.

Erdogan sagte, er und der nationale Sicherheitsberater der VAE, Scheich Tahnoun bin Zayed al-Nahyan, hätten über Investitionen in der Türkei gesprochen. Er fügte hinzu, dass die Golfnation bei einem guten Verlauf der Gespräche „ernsthafte Investitionen“ in der Türkei tätigen werde.

Der türkische Staatschef erklärte, Ankara und Abu Dhabi hätten in den letzten Monaten in Kontakt gestanden und einige Fortschritte erzielt, und fügte hinzu, er sei offen für ein Treffen mit dem De-facto-Herrscher der VAE, Abu Dhabis Kronprinz Mohammed bin Zayed.

Presseberichten zufolge hat Premierminister Viktor Orbán dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan angeboten, Truppen zum Schutz des Flughafens von Kabul nach Afghanistan zu entsenden. Insidern zufolge erklärt sich dieser Schritt zum Teil durch das wachsende Gefühl des ungarischen Premierministers, in der NATO und der EU an vorderster Front zu stehen.

Der Vorschlag von Erdoğan überraschte die internationale Öffentlichkeit. Der Gedanke an eine Zusammenarbeit mit Pakistan war weniger unerwartet, da das Land ebenfalls Interessen in der Region hat und gute Beziehungen zu den Taliban-Rebellen unterhält, aber die Erwähnung Ungarns war schon überraschender.

Orbán hat vorgeschlagen, ungarische Soldaten als Teil der türkischen Mission zum Flughafen zu schicken.

Der ungarische Premierminister will den Türken beweisen, dass sie auf Ungarn als Partner zählen können.

Einem anderen Insider zufolge könnte der Schritt auch dadurch motiviert sein, dass der ungarische Premierminister von EU- und NATO-Ländern zunehmend für seine „autoritäre“ Politik kritisiert wird.

Er fühlt sich mehr und mehr an den Rand gedrängt und sieht seine Zukunft aufgrund der Wahlen im nächsten Jahr in Gefahr.

Die Türken hingegen würden die ungarische Präsenz begrüßen, da ungarische Soldaten bereits zwischen 2010 und 2013 im Rahmen der NATO-Mission an der Bewachung des Kabuler Flughafens beteiligt waren. Auch Ungarn könnte aufgrund seiner Ortskenntnisse und seiner Zusammenarbeit mit den Türken im Verteidigungsbereich eine logische Wahl sein, so ein türkischer Beamter.

Ein Sprecher des ungarischen Außenministeriums bestätigte gegenüber Middle East Eye, dass eine solche Zusammenarbeit tatsächlich erörtert worden sei, ohne jedoch zu beantworten, welche Rolle ungarische Soldaten beim Schutz des Flughafens von Kabul spielen könnten.

Das Thema steht im Zusammenhang mit der europäischen Sicherheit, der Migration und dem Schutz vor Terrorismus.

Die USA würden eine Präsenz begrüßen, die Taliban nicht.

Aus Washington verlautet unterdessen, dass die Türkei und die USA eine Einigung über den Schutz des Flughafens von Kabul erzielen könnten. Gerüchten zufolge würden die Türken als Gegenleistung für die Präsenz finanzielle und logistische Unterstützung von den USA und der NATO verlangen. Außerdem hofft Erdoğan, mit dem Schutz des strategisch wichtigen Flughafens von Kabul bei den Vereinigten Staaten punkten zu können.

Ankara würde im Gegenzug Zugeständnisse verlangen, einschließlich der Genehmigung für den Kauf von S-400-Raketen. An Muslime verkauft man keine Waffen.

Der türkische Präsident kündigte bereits 2019 an, Atomraketen von Russland zu kaufen, woraufhin die USA Sanktionen gegen die Türkei verhängten.

Quellen:

https://index.hu/kulfold/2021/06/13/orban-viktor/

https://www.middleeasteye.net/news

https://index.hu/kulfold/2019/09/04/atomraketa_nuklearis_fegyver_torokorszag_erdogan/

 

Die Taliban – Der Islam wird stärker werden

Die Taliban gründeten sich Anfang der 1990er Jahre im Norden Pakistans. Es war eine Gruppe von Studenten, die den strengen sunnitischen Islam aus Saudi-Arabien vertrat und durchs Land zog, um in den Städten und Dörfern die Scharia wieder ins Bewusstsein der Menschen zu rufen. Die Scharia kennt zwar jeder dort unten, aber die Feinheiten wurden in letzter Zeit doch sehr, durch den Einfluss des Westens, von den Menschen vernachlässigt. Da war es an der Zeit, die Untertanen (Muslime) an ihre religiösen Pflichten, den Jihad und die Scharia zu erinnern, und wenn es sein muss mit Gewalt.

Nachdem die Sowjets den Krieg gegen die Mudschahedin verloren hatten, versprachen die Taliban beidseits der Grenze Afghanistans und Pakistans, wieder für Frieden und Sicherheit zu sorgen, und das islamische Recht durchzusetzen, sobald sie an der Macht sind.

Ausgehend vom Süd-Westen Afghanistans, weiteten die Taliban ihren Einfluss zunehmend aus. Im September 1995 eroberten sie die an den Iran grenzende Provinz Herat, und ein Jahr später nahmen sie die afghanische Hauptstadt Kabul ein. Sie stürzten das Regime von Präsident Burhanuddin Rabbani, den Gründer der afghanischen Mudschaheddin.

Bis 1998 kontrollierten die Taliban fast 90 % von Afghanistan, mit großer Zustimmung der Bevölkerung. Auch heute noch, sind die Taliban in Afghanistan willkommen, nur eine Minderheit möchte nun das Land verlassen.

Pakistan hat wiederholt geleugnet, dass es das Unternehmen der Taliban ins Leben gerufen hat, aber es besteht kaum ein Zweifel daran, dass viele Afghanen, die sich der Bewegung anschlossen, in Pakistan ausgebildet wurden.

Pakistan war außerdem neben Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) eines der drei Ländern, die die Taliban anerkannten, als sie in Afghanistan an der Macht waren.

Die Taliban wurden 2001 nach den Anschlägen vom 11. September durch eine von den USA angeführten Krieg gegen den Terror entmachtet, gewannen jedoch allmählich wieder an Stärke und verübten in den letzten 20 Jahren zahlreiche Anschläge auf ausländische und afghanische Streitkräfte.

2015 gaben die Taliban zu, dass sie den Tod von Mullah Omar – angeblich aufgrund gesundheitlicher Probleme in einem Krankenhaus in Pakistan – mehr als zwei Jahre lang vertuscht hatten. Im darauffolgenden Monat erklärte die Gruppe, sie habe die wochenlangen internen Streitigkeiten beigelegt und sich um einen neuen Anführer in Form von Mullah Mansour, dem Stellvertreter von Mullah Omar, geschart. Der jetzige Anführer der Taliban ist Mawlawi Hibatullah Akhundzada.

Mit der Abwahl von Bush und Obama, den Initiatoren des Krieges gegen den Terror, und der Wahl von Donald Trump zum 45. Präsidenten der USA wurden nun von den Republikanern die Vorgänge in der islamischen Welt neu bewertet. Trump bezeichnete die Kriege als völlig sinnlos und dumm. Er beendete Obamas und Bushs „Krieg gegen den Terror“ und zog die US-Boys nach und nach aus Afghanistan ab.

Im Vorfeld der US-Invasion hatte die Taliban die Bush-Regierung aufgefordert, Beweise für bin Ladens Rolle bei den Anschlägen vom 11. September 2001 vorzulegen um später Verhandlungen mit Washington aufzunehmen. Bush lehnte beides ab.

2018 begann die Regierung Trump direkte Gespräche mit den Taliban, und im Februar 2020 wurde dann das Friedensabkommen von Doha beschlossen. Das Abkommen zwischen den USA und den Taliban ebnete den Weg für Friedensgespräche zwischen den Taliban und der afghanischen Führung. Die Gespräche in Doha sind jedoch nicht vorangekommen, da die Auseinandersetzungen anhielten.

Die Taliban verpflichteten sich keine Anschläge mehr auf US-Streitkräfte durchzuführen und die USA verpflichtete sich zum Rückzug ihrer Truppen in Afghanistan. Al Kaida und andere Gruppierungen in den von den Taliban kontrollierten Gebieten, sollten ebenfalls zur Waffenruhe verpflichtet werden. Obwohl die Taliban ihr Versprechen, keine US-Sicherheitsinteressen anzugreifen, weitgehend einhielt, verübte sie weiterhin tödliche Angriffe auf afghanische Streitkräfte und Zivilisten und behauptete, die vom Westen unterstützte Regierung in Kabul sei nicht Vertragspartei des im Februar 2020 in der katarischen Hauptstadt Doha unterzeichneten Abkommens.

Seit die Taliban im Mai eine umfassende Offensive gegen die Regierungstruppen starteten, haben die Taliban die Kontrolle über wichtige Grenzübergänge zum Iran, Usbekistan, Tadschikistan und Pakistan übernommen. Außerdem haben sie ihre Taktiken ausgeweitet. Sie greifen gezielt Personen an. Im Visier sind Journalisten, Richter und Frauen in Machtpositionen.

Man geht davon aus, dass die Taliban heute zahlenmäßig stärker sind als jemals zuvor. Nach jüngsten Schätzungen der Nato verfügen sie über bis zu 85.000 Vollzeitkämpfer.

Eine Bewertung der US-Geheimdienste kam Berichten zufolge zu dem Schluss, dass die afghanische Regierung innerhalb von sechs Monaten nach dem Abzug der amerikanischen Streitkräfte stürzen könnte. Es könnte aber auch so sein, dass die afghanische Regierung mehr Taliban ist, als viele gerne glauben würden. Der Islam wird mit den Taliban stärker werden, gewalttätiger. Der Westen wird davon nicht verschont bleiben.

Unterstützer der Taliban:

Saudi-Arabien ist der größte Geldgeber der Taliban, weitere bekannte Unterstützer sind die arabisch-islamischen Wohlfahrtsverbände Haqqani, Da’aesh (IS) und der iranische IMU. Im Grunde genommen sind es alle Schiiten weltweit. Abgesehen von den aufgeführten Geldgebern, sind Gelder aus Deutschland und Europa, die für die Afghanen bestimmt waren, (wer auch immer das gewesen sein soll), mit Sicherheit auch in den Taschen der Taliban gelandet. Appeasement ist nicht mehr angesagt.

Mehr Informationen:

https://www.aljazeera.com/news/2021/7/25/the-taliban-explained

https://www.bbc.com/news/world-south-asia-11451718

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