Trump hält Kurs – „Ich werde der 47. Präsident der USA.“

In gewisser Regelmäßigkeit sagen Experten voraus, Donald Trumps Anhängerschaft werde sich nun endlich von ihm abwenden und die Republikanische Partei könne wieder zu dem werden, was sie vor der Ära Trump war. Damit liegen sie jedoch falsch. Nichts konnte der Trump-Loyalität an der Basis bisher schaden.

Trump ist nach wie vor der mit Abstand populärste Vertreter der Republikanischen Partei. Dank seiner Unterstützung verbesserte sich beispielsweise J. D. Vance in den Senatsvorwahlen (Primaries) der Republikaner in Ohio von einem vorausgesagten vierten Platz zum Sieger.

Der Autor des viel gerühmten sozialkritischen Buches „Hillbilly-Elegie“, das den Niedergang der weißen Arbeiterschicht skizziert und das oft herangezogen wurde, um die Wahl Trumps zu erklären, war lange ein scharfer Kritiker des Ex-Präsidenten, unterstützt ihn nun aber – was ihm die Wahlempfehlung Trumps einbrachte. Wie es ein Wähler in Ohio gegenüber der Presse ausdrückte: „Wenn Trump Vance unterstützt, dann wissen wir, dass er gut sein muss.“

Eine der schicksalhaftesten Fragen in der Politik steht kurz davor Antworten zu bekommen, der Ausgang der Zwischenwahlen in Amerika.

Das Duell, Joe Biden oder Donald J. Trump, die Demokraten oder die Republikaner, wird die Wahlbeteiligung im November für beide Parteien steigen lassen. Es kündigt sich ein massiver Sieg der Trump-Bewegung an, die Jahrzehnte im Entstehen war, und bestätigt die Entscheidung der Konservativen, trotz einiger Vorbehalte gegenüber Trump, an ihm festzuhalten.

Fast sieben Jahre, nachdem Trump die politische Bühne betreten hat, ist er immer noch der Dreh- und Angelpunkt, um den sich ein Großteil der Politik des Landes dreht. Das ist außergewöhnlich für einen Ex-Präsidenten. Im Gegensatz zu den meisten Präsidenten, die bei einer Wahl geschlagen wurden oder nur eine Amtszeit regiert haben, glaubt Trump daran, dass die besten Zeiten für ihn und Amerika noch vor sich liegen.  

Trump erklärte in einem Video: „Ich war der 45. Präsident und demnächst werde ich der 47. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika sein.“

Trumps Unterstützer

Die große Mehrheit der Trump-Wähler in 2020, sind nach wie vor davon überzeugt, dass die Wahlen in 2020 manipuliert wurden, und der Wahlsieg Donald gestohlen wurde. Wenn man ehrlich ist und genau hinsieht, dann war das auch so. Trump kam nur noch als Dämon in den Medien vor. Sein Wahlkampf wurde massiv beschnitten und kam fast zum Erliegen. Ich denke da an Twitter und Big Data, und die Stimmabgabe und  Auszählung, war eine einzige Katastrophe. Nach der Wahl von Donald, wird dieses Thema  wieder auf den Tisch kommen, und irgendwann auf dem Tisch der Gerichte landen, unbedingt. Was bei der Wahl 2020 passierte, kann nicht vergessen werden. Dafür steht zu viel auf dem Spiel. Wahlbetrug in einer Demokratie, ist nicht hinnehmbar. Es ist ein schweres Verbrechen.

Trumps Präsidentschaftskandidatur für 2024 liegt auf dem Tisch, daran gibt es keine Zweifel mehr. Die Frage ist, ob er genügend Unterstützung auch unter den Republikanern bekommt.

In einer März-Umfrage von NBC News, identifizierten sich 40 % der Befragten  Republikaner, eher als Unterstützer von Trump, als von der GOP. 53 Prozent gaben an, eher Anhänger der Partei zu sein. Kurz vor den Wahlen 2020 gaben 54 % an, dass sie in erster Linie Trump-Unterstützer seien, und 38 % favorisierten die Partei.

Ein altgedienter Republikaner, Gouverneur von Arkansas, Asa Hutchinson, sagte am Sonntag in CNNs „State of the Union“, es sei an der Zeit, dass die Partei jemand anderen wählt. „Ich denke, Trump hat viele gute Dinge für unser Land getan, aber wir müssen eine andere Richtung einschlagen“, sagte Hutchinson. Welche sagte er nicht, und auch nicht warum.

Trump-Wähler sehen in der Politik Trumps, einen ideologischen, grundsätzlichen Wechsel in der Ausrichtung amerikanischer Politik. Weg von den bürgerfeindlichen, anti-demokratischen Bestrebungen der Demokraten, hin zu mehr Demokratie, Freiheit, und vor allem, hin zu einer wahren und ehrlichen Politik, die nicht das Prosperieren der Elite, sondern das der Bürger im Blick hat.  

CNN hat mitgeteilt, dass das Gremium beabsichtigt, eine überzeugende Multimedia-Erzählung zu produzieren, die die „Realität des Angriffs“ vom 6. Januar in die Köpfe der Wähler einhämmern soll. Das von den Demokraten ins Leben gerufene Gremium, um Trumps Demontage fortzusetzen, hat noch nicht entschieden, ob es dem Repräsentantenhaus empfehlen soll, den ehemaligen Präsidenten strafrechtlich an das Justizministerium zu überweisen.

Im Angesicht dessen, dass die Demokraten wieder einmal mehr nicht davor zurück schrecken, ein schreckliches Hass-Video gegen Trump von namhaften Regisseuren Hollywoods drehen zu lassen, haben sie immer noch nicht begriffen, das wir an Trumps Seite stehen bleiben, egal wie furchtbar das Video auch werden wird, es wird wie jede Attacke gegen Trump, nicht die gewünschten Effekte der Demokraten erzielen, das Gegenteil wird der Fall sein. Trump wird stärker, noch stärker.    

Sollten die Republikaner die Zwischenwahlen gewinnen, werden sie auch die Mehrheit im Repräsentantenhaus erhalten, wird die GOP den Untersuchungsausschuss (Gremium) einstellen.

Das klarste Barometer für Trumps immer noch dominierende Macht über die GOP befindet sich im Repräsentantenhaus. Auch eine zukünftige Mehrheit der Trump- Unterstützer im eigenen GOP-Lager, erhöht Trumps Einfluss auf die Partei enorm. Es ist  eine mächtige „Waffe“ für Trump, mit der er versuchen könnte, Joe Biden vor US-Gerichten dazu zu zwingen, seine politischen Entscheidungen zu rechtfertigen, insbesondere denke ich da an den Wahlbetrug, die Pandemie oder die illegalen Grenzübertritte an der Grenze zu Mexiko.

Trumps Dominanz über die Partei, hat dazu geführt, dass nur wenige Republikaner es wagen, sich ihm in irgendeiner Weise zu widersetzen. Weitere Vorwahlen der Partei in diesem Frühjahr werden seinen Status als „Königsmacher“ sicherlich bestätigen. Und mit dem wahrscheinlichen Sieg der Republikaner bei den Midterm-Wahlen im Herbst, ist so gut wie vorprogrammiert, dass er 2024 erneut Präsidentschaftskandidat sein wird. 

Aktuell ist die Republikanische Partei aber die Donald-Trump-Partei. Ihr Erkennungszeichen ist nach wie vor sein Slogan „Make America Great Again“.

Wer weiß?

5 Gedanken zu „Trump hält Kurs – „Ich werde der 47. Präsident der USA.“

  1. Feder und Geist

    Die Demokraten sind mit ihrem populistischen Woke-Kurs die besten Wahlkampfunterstützer Trumps. Eine reine Anti-Agenda, die nur darauf basiert hat, den extremen Gegenentwurf zum Amtsvorgänger zu praktizieren, war in den seltensten Fällen ratsam. Allerdings zeigt sich hier auch allmählich die schreitende Erosion des US-Zweiparteiensystems. Es herrscht eine tiefe Kluft zwischen beiden Parteien, die dazu führt, dass sich das politische Programm mehr danach ausrichtet, das was andere gemacht haben zu negieren, als selbst zu gestalten. Diese Entwicklung setzte aber lange vor Trump ein und wurde von den Demokraten mit befeuert.

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    1. linda levante Autor

      Die Ausrichtung der demokratischen Politik und ihre schlimmen Folgen sind zweifelsohne verantwortlich für den Gewinn der Republikaner nach Vollendung der Zwischenwahlen im November. Im derzeit stattfindenden Wahlkampf sind die Republikaner und ihre Gouverneure die Gewinner. Donald steht für das Präsidentenamt in zwei Jahren zur Verfügung.

      Ein wesentlicher Bestandteil des demokratischen Wahlkampfs ist natürlich wie immer Donald J. Trump. Natürlich wird er wieder mal mies gemacht. Inhalte spielen im amerikanischen Wahlkampf nur eine Nebenrolle, wie bei uns oftmals auch.

      Was wird den aus dem „Zwei-Parteien-System“ Deiner Meinung nach? Ein „Ein Partei-System“, also eine Alleinherrschaft? Die Demokratien erodieren. In Deutschland haben wir auch ein „Zwei-Parteien-System“, wenn man so will. Auf der einen Seite die Altparteien, und auf der anderen Seite die AfD. Die marginalen Unterschiede lasse ich jetzt mal beiseite, aber in den Zielen, den Endzielen, sind sich alle einig.

      Die Republikaner haben sehr wohl eine Agenda. Subsumiert unter dem Motto „America first, again“. Die Agenda der Demokraten ist der Multikulturalismus und die eine Weltregierung (NWO).

      Danke vielmals für Deine Antwort, Christian.

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      1. Feder und Geist

        „Was wird den aus dem „Zwei-Parteien-System“ Deiner Meinung nach? Ein „Ein Partei-System“, also eine Alleinherrschaft? “

        Ich denke, das Zweiparteiensystem wird sich halten, aber letztendlich vieles verzögern, negieren und die USA insgesamt lähmen. Aber natürlich kann ich mich da irren. Kann natürlich auch sein, dass die Demokraten es solange überziehen mit ihrer ideologischen Blase, bis auch ein Trump nicht mehr als das Schreckgespenst wirkt.

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        1. linda levante Autor

          Es gibt sogar in den USA eine dritte Partei, hat mir eine Amerikanerin in irgendeiner Antwort mitgeteilt, aber die sind so klein, dass sie kaum bekannt sind, und demzufolge auch keine Stimmen bekommen. Ich weiß gar nicht, ob die überhaupt auf den Wahlzetteln aufgeführt sind.

          Trump ist das Schreckgespenst schlechthin, für die Demokraten. Das wird er auch immer bleiben. Für mehr als die Hälfte der Amerikaner, ist er der zukünftige Präsident. Ich hoffe die Elite Europas, wird sich so sehr erschrecken, dass ihnen der Kaviar im Halse stecken bleibt. Gemein von mir, oder?

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