Merkels leiser Abgang

Angela Merkels Weltanschauung wurde hinter dem „Eisernen Vorhang“ geprägt. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie mit Sozialisten und Kommunisten. Ihre Regierungsarbeit als Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland hat das Land nachhaltig verändert. Sie hinterlässt eine gespaltene, islamisierte und zutiefst traumatisierte Gesellschaft.

Angela Merkels Abgang von der politischen Bühne im September wird für Deutschland und Europa tiefgreifend sein. In allen gesellschaftspolitischen Bereichen, hinterlässt sie schwere Verwüstungen. Ihre Amtszeit ist geprägt von Unvernunft und blindem Fanatismus. Aber auch Frau Merkel wird die Realität einholen. Sie wäre nicht der einzige Politiker, der vor Gericht erscheinen musste.

Im Mittelpunkt der frühesten Koran Suren, steht die Botschaft von der unausweichlichen Realität eines endzeitlichen göttlichen Gerichts. Früher oder später wird auch Merkel vor diesem Gericht stehen und Rechenschaft ablegen müssen. Am „Ende ihrer Tage“, steht sie nun auf der politischen Weltbühne alleine da.

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Ausland

Italien und Ungarn, Salvini und Orban, haben eine Plattform geschaffen, die sich gegen Merkels Migrationspolitik und die EU als Ganzes richtet. Sie bewerten die Migration in all  ihren Dimensionen als eine Gefahr für das eigene Land und die einheimische Bevölkerung.

Großbritannien hatte auch keine Lust mehr auf Merkels Lieblinge und sagte erhobenen Hauptes „Good bye Angela, Good bye EU“.

Auch Österreichs Kanzler Sebastian Kurz, folgte den wirren Ansichten und Forderungen der deutschen Kanzlerin nicht mehr, und verabschiedete sich gestern im Bundeskanzleramt von ihr mit einem müden Lächeln im Gesicht und der Zuversicht, zukünftig von ihren „Expertisen“ verschont zu bleiben. 

„Ich bin nicht der Meinung, dass wir in Österreich mehr Menschen aufnehmen sollten, sondern ganz im Gegenteil“, sagte Kurz im Sommergespräch mit dem Fernsehsender Puls 4.

Die Aufnahme weiterer Afghanen schloss Kurz konsequent aus. „Das wird es unter meiner Kanzlerschaft nicht geben“, so Kurz. Zudem verwies er auf die angeblich „besonders schwierige Integration“ der Bevölkerungsgruppe. „Menschen aufzunehmen, die man dann nicht integrieren kann, das ist ein Riesenproblem für uns als Land.“

Sie hat sich Putins Umarmungen entzogen, und ihre Annäherungsversuche an Präsident Macron blieben nichts weiter als ein „One-Night-Stand“. Mit Donald Trump blieb es beim „Speed-Dating“.

Präsident Barack Obama war ihr Favorit. Insgesamt hatte sie vier Präsidenten kennengelernt. Als Obama in Berlin (2016) eine Wahlkampfveranstaltung für sie abhielt, zu der mehr als 200.000 Menschen kamen, nannte Obama sie „die Hüterin der liberalen Werte“, und weiter „eine starke Gegnerin Donald  Trumps“. Bei einem späteren Besuch im White House, verlieh er ihr die Freiheitsmedaille und Merkel nannte Obama „Lieber Barack“.

Es war aber nicht alles Gold was glänzt. Während der Finanzkrise störte sich das Obama-Team an ihrem finanzpolitischen Dogma. Mit Blick auf die historische Last Deutschlands hat sie die Bitten mehrerer Präsidenten abgelehnt, mehr Geld für die Verteidigung auszugeben. Die NATO stand bei ihr nicht an erster Stelle. Washington sah auch ihre Positionierung gegenüber Russland und China mit Argwohn.

US-Präsident Joe Biden hingegen wird sie vermissen. Angesichts der Schwierigkeiten von Präsident Emmanuel Macron in Frankreich und der Flucht Großbritanniens vor Merkels Europa, wird die alte Frage von Henry Kissinger wieder aktuell: „Wen muss ich anrufen, wenn ich mit Europa sprechen will?“

Inland

Die Lösung aller Probleme sah sie darin, Deutschland und Europa weltoffen zu machen und global zu handeln. Multilateralismus und Globalismus waren aus ihrer Sicht die Antworten auf alle weltlichen Probleme. Nur, ein großer Teil der eigenen Bürger, und auch ein nicht unerheblicher, aber feiger Anteil von Politikern in den eigenen Reihen, und anderen Parteien, war mit ihren Vorstellungen nicht einverstanden.

Im Vordergrund und im Interesse der Medien, standen die Utopisten und Merkels treue Gefährden, die selbst im Anblick des Todes die sozialistische Flagge schwenken, und im Hintergrund standen die feigen und schweigenden Widersacher, die zusehen mussten, wie Deutschland sein Antlitz und seine Kultur nachhaltig und zuungunsten der Deutschen, veränderte. Die Gräben innerhalb der Politikerkaste übertrugen sich auf die Gesellschaft. Ab jetzt gab es nur noch die „Guten“ und die „Bösen“. Die Teilung der Gesellschaft als „Mittel zum Zweck“, ist ein weiterer, zusätzlicher, folgenschwerer Irrtum Merkels, der die Gesellschaft noch lange beschäftigen wird, auch über die Zeit Merkels hinaus. 

„Unter Merkel ist Deutschland wieder zum Zentrum Europas geworden, zum Schlüsselstaat auf einem Kontinent, der sich in einem enormen Wandel befindet. Es ist ein Land mit großem Gewicht, aber unsicherer Macht. Es ist punktuell stark. Aber es hat auch erhebliche Schwachstellen und ist oft von Selbstzweifeln geplagt.“  Von Daniel S. Hamilton Director, Global Europe Program.

Im Jahr 2018 trat Angela Merkel unter großem öffentlichen Aufschrei als Parteivorsitzende zurück und stürzte die CDU in eine tiefe Krise. Während ihrer gesamten Amtszeit war Bundeskanzlerin Angela Merkel blind für die politischen Zusammenhänge in Deutschland und der EU als Ganzes und schuf so Raum für Populismus und Bigotterie. Diese Geschichte ist eine Tragödie, und Angela Merkel ist ihre arme, einsame Heldin.

Mitten in dieser Katastrophe braute sich in Deutschland unter den konservativen Wählern Bayerns ein neuer Sturm zusammen. Die Alternative für Deutschland (AfD), die 2013 als europaskeptische Partei, die von Bernd Lucke gegründet wurde, gewann zunehmend an Popularität.

Die Finanzkrise im Jahr 2009, erschütterte mehre Mitgliedsländer in der EU. Die Wirtschaft brach in weiten Teilen Europas zusammen, und die Schuldenlast Deutschlands erhöhte sich schnell. Frau Merkel übernahm nun die Zügel in der EU. Italien, Griechenland, Ungarn, Spanien, Zypern und anderen scheiternden Mitgliedsländern, gehörten zu ihren ersten Opfern. Die harten Sparmaßnahmen hatten zur Folge, das in der Südkurve Europas Menschen an Hunger starben und kranke nicht mehr behandelt werden konnten.

Merkels machtvolle und rücksichtslose Politik ermöglichte es Deutschland jedoch, sich über die anderen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union zu erheben, was eine tiefe Abneigung gegen Merkel und die Deutschen.

Import

Merkel hat 2015 den Tag der „offenen Tür“ eingeführt, der allen Asylbewerbern, ob mit Asylgrund oder ohne, die Einreise und den Aufenthalt im Land ermöglicht und gefördert. Sie war sich nicht zu Schade dafür, gegen geltendes Asylrecht zu verstoßen. Infolgedessen kamen seit 2015 bis einschl. 2017, 5.552.797 Millionen Asylbewerber in unser Land (Angaben sind aus statista). Die genaue Anzahl von 2017 bis heute, konnte ich noch nicht finden, nur unseriöse Angaben wie hier zum Beispiel. (s.auch Tabelle am Ende).

Die Politik Merkels bedeutete eine drastische Abkehr vom Dublin-Protokoll der EU aus dem Jahr 1990, das Flüchtlinge dazu verpflichtete, in dem ersten europäischen Land, in dem sie einen Fuß gesetzt hatten, Asyl zu beantragen.

„Im Jahr 2015, als die syrische Flüchtlingskrise ausbrach, ließ sie die Politik im Postnazistischen Deutschland von „Mitgefühl“ leiten, indem sie eine deutsche Politik der „offenen Grenzen“ einführte und gleichzeitig das EU-Gesetz aufhob, das syrische Flüchtlinge verpflichtet, in ihrem ersten Ankunftsland Asyl zu beantragen.“ Von Daniel S. HamiltonDirector, Global Europe Program;

Die EU-Mitgliedstaaten, die unter den Sparmaßnahmen von 2009 zu leiden hatten, folgten ihrer Aufforderung nicht, unbegrenzt und unkontrolliert Asylbewerber aufzunehmen. Ihre Annäherungs- und Bestechungsversuche liefen ins Leere.

Dennoch machte sie weiter. Mit der gleichen sturen Zuversicht, die den Hass auf Deutschland während der Finanzkrise beflügelt hatte, drängte sie darauf, dass Europa über Brüssel verbindliche Flüchtlingsquoten einführt, und beteuerte, dass „Europa zusammenbleiben muss… es ist mir sehr, sehr wichtig, dass Deutschland nicht einseitig handelt“.

Erneut lehnten die EU-Mitgliedsländer verärgerter ab. So langsam dämmerte es dem ein oder anderen dann doch „Mit der Frau stimmt was nicht“.

Merkel handelte aus einem Heldenideal heraus und ließ sich von rein ethischen Erwägungen und ihrem Selbstvertrauen leiten. Die Vernunft blendete sie völlig aus.

Merkel selbst ist von der Phrase „wir schaffen das“ zu der Erklärung übergegangen, dass „die Ereignisse von 2015 sich nicht wiederholen dürfen“. Merkel hat die EU im Stich gelassen, sie hat das deutsche Volk im Stich gelassen, Recht und Gesetz mit Füßen getreten und einer wachsenden Demokratie eine Absage erteilt.

Abgesang

Nachdem sie erklärt hatte, dass sie nicht für eine weitere Amtszeit kandidieren würde, von ihrer Partei und einer instabilen EU hinausgeworfen wurde, holt sie das Schicksal schließlich doch wieder ein. Die Flüchtlingskrise war der Berg, auf dem Angela Merkel sterben wollte.

Die wahre Tragödie ist jedoch, dass Deutschland und die Europäische Union mit ihr fallen könnten. Merkels Deformationen an Deutschland und ihre Hinterlassenschaften, sind so nachhaltig, dass die Deutschen noch jahrzehntelang mit Merkels Neubürgern und den daraus resultierenden Problemen zu tun haben werden.

Quellen:

Deutschlandfunk

welt.de

us-news-world

Einwanderungszahlen
statista https://de.statista.com/

2 Gedanken zu „Merkels leiser Abgang

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