Stormy Daniels: „Donald Trump war ein kompletter Gentleman“.

„Mir wurde vor kurzem bewusst, dass bestimmte Nachrichtenagenturen behaupten, dass ich eine sexuelle und / oder eine romantische Affäre mit Donald Trump hatte vor vielen, vielen, vielen Jahren. Ich bin mir völlig im Klaren darüber, dass dies absolut falsch ist. Meine Beziehung zu Donald Trump beschränkte sich auf ein paar öffentliche Auftritte und nichts weiter. Als ich Donald Trump traf, war er liebenswürdig, professionell und ein kompletter Gentleman zu mir und JEDEM, der in meiner Gegenwart war.“ Das sagte Stormy Daniels am 5. April 2018.

Die FEC beendet die Untersuchungen gegen Donald Trump, und beendet somit die „Daniel Stormy-Affäre“. Die FEC untersuchte, ob Trumps Zahlung von 130.000 Dollar an Stormy Daniels durch seinen Anwalt Michael Cohen vor den Präsidentschaftswahlen 2016 gegen das Bundeswahlrecht verstoßen hat.

Präsident Donald Trump erklärte, dass er nichts über eine Zahlung in 2016, seines Anwalts Michael Cohen, in Höhe von $130.000 an den Pornostar Stormy Daniels, gewusst hatte.

Auf die Frage, warum M. Cohen das Geld an Stormy Daniels gezahlt hatte, antwortete Trump »Sie müssen Michael Cohen fragen, das ist mein Anwalt«. Und der hat die Zahlung veranlasst. Ist doch logisch. Der Präsident sagte auch, dass Michael Cohen das Geld nicht von ihm bekommen hätte.

Cohen wurde im Dezember 2018 wegen einer Reihe von Straftaten, darunter Steuerhinterziehung, Verstöße gegen die Wahlkampffinanzierung und Lügen gegenüber dem Kongress, zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Er verwickelte den damaligen Präsidenten Trump in die Schweigegeldzahlungen, indem er sagte, sie seien auf Trumps Anweisung hin erfolgt.

Cohens Verurteilung erfolgte im Rahmen der strafrechtlichen Ermittlungen der US-Staatsanwaltschaft von New York gegen Cohen sowie im Rahmen der Russland-Untersuchung von Sonderberater Robert Mueller, mit der Cohen kooperierte.

Die FEC untersuchte nun erneut, ob die „Schweigegeld“- Geschichte der Frau Daniels glaubwürdig war, und ob gegen das Bundeswahlgesetz verstoßen wurde. Zur Debatte stand auch, ob die Geheimhaltungsvereinbarung, die von Daniels unterzeichnet wurde – aber nicht von Trump –  gültig ist oder nicht.

„Die Fakten sind allen bekannt“, sagte Cohen. „Die Schweigegeldzahlung wurde auf Anweisung von und zum Nutzen von Donald J. Trump durchgeführt.“

„Genau wie ich hätte Trump für schuldig befunden werden müssen“, so Cohen weiter. „Wie der FEC-Ausschuss anders entscheiden konnte, ist verwirrend.“

«Was immer er tat, tat er auf eigene Faust», sagte Trump und beharrte erneut darauf, dass die Zahlungen «keine Verletzung der Wahlkampffinanzierung» seien.

 «Was er tat, hatte nichts mit mir zu tun, bis auf die beiden Anklagepunkte der Wahlkampffinanzierung, die nicht kriminell sind und nicht hier aufgeführt sein sollten».

Stormy Daniels hat Ihrerseits eine Verleumdungsklage gegen Michael Cohen eingereicht.

Laut der New York Times kam die Entscheidung der FEC, nachdem das Büro des General Council im Dezember einen internen Bericht veröffentlicht hatte, in dem es hieß, dass «Grund zu der Annahme besteht» gefunden, dass die Trump-Kampagne «wissentlich und vorsätzlich» Verstöße gegen das Wahlkampfrecht begangen hat. Doch während einer Sitzung unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Februar, lehnte die Kommission, aufgeteilt zwischen drei Republikanern und drei Demokraten, eine Fortsetzung der Untersuchungen ab. Ein Demokrat war Abwesenheit, so die Times.

Die Werwölfe warten schon.

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